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Die Kanuslalom-Saison 2025 ist Geschichte – und was für eine!
Für unsere Top-Athleten Enrico und Joshua Dietz war es ein Jahr voller Adrenalin, internationaler Erfolge und wichtiger Weichenstellungen für die Zukunft. Von den tropischen Gewässern La Réunions bis hin zu den heimischen Wellen der Nahe haben die beiden Brüder den RKV einmal mehr exzellent vertreten.
Vorbildfunktion und Ausblick
Ein besonderer Moment für den Kanulalom-Nachwuchs war die Schüler-DM in Bad Kreuznach. Enrico gab etwas zurück, indem er dort als Vorstarter fungierte und die jungen Talente mit einer fahrerisch hochklassigen Linie an einer schwierigen Schlüsselstelle begeisterte - Gesprächsstoff für die nächste Generation inklusive!
Wie geht es weiter?
Joshua steht vor einer Herausforderung: Ohne Kaderstatus und Trainer muss er Training, Sportstudium und Job im Sportstudio unter einen Hut bringen. Doch 2025 hielt für ihn schon den schönsten Sieg bereit: Im August feierte er seine Hochzeit mit Fiona im Kreise vieler Sportskameraden.
Enrico hat seinen Trainingsplatz in der A-Nationalmannschaft gefestigt. Mit maximaler Förderung im Rücken ist das Ziel für 2026 klar: Einer der drei begehrten Plätze im A-Nationalteam.
Wir sind stolz auf eure Leistungen und freuen uns mit gedrückten Daumen auf die Saison 2026!
Akribische Vorbereitung in der Ferne
Der Grundstein für die Erfolge wurde bereits im Winter gelegt. Während Enrico zur Vorbereitung mit dem A-Kader das Warmwassertraining auf La Réunion nutzte, zog es Joshua für drei Wochen nach Pau (Frankreich), um sich auf der technisch anspruchsvollen WM-Strecke von 2017 in Form zu bringen. Der Einstieg in den Wettkampfmodus erfolgte Ende März beim Weltranglistenrennen in Hüningen. Ziel war in den Wettkampfmodus zu kommen.
Enrico trumpft national und international auf
Schon früh in der Saison setzte Enrico deutliche Ausrufezeichen. Beim ICF Weltranglistenrennen in Markkleeberg bewies er im olympischen Kajak Einer seine Klasse und fuhr als drittbester Deutscher auf einen starken 7. Platz im Finale. Bei der zeitgleich stattfindenden Kanucross-DM sicherte er sich zudem den Vize-Deutschen Meistertitel.
Die anschließende nationale Qualifikation in Augsburg und Markkleeberg war an Spannung kaum zu überbieten!
Enrico schloss die Serie als bester U23-Fahrer auf Gesamtrang 7 ab, Joshua folgte dicht dahinter auf Rang 8. Belohnt wurde Enricos Konstanz mit dem Verbleib in der A-Team-Trainingsgruppe bei Bundestrainer Paul Böckelmann und der Nominierung für das A-Nationalteam bei den Weltcups in La Seu und Pau. Dort durfte er die deutschen Farben in der Weltelite vertreten und sammelte wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau.
Das goldene Highlight: U23-WM und -EM
Der Sommer stand ganz im Zeichen der internationalen Meisterschaften.
• U23-WM in Foix (F): Zum dritten Mal in Folge erreichte Enrico das WM-Finale und belegte einen hervorragenden 8. Platz.
• U23-EM in Solkan (SLO): Hier schlug Enricos große Stunde. Als Leader führte er das deutsche U23-Team zur Goldmedaille im Mannschaftsrennen (sein zweiter Titel nach 2023 in der U18). Im Einzel setzte er noch einen drauf: In einem Herzschlagfinale erkämpfte er sich Bronze im K1 – seine erste internationale Einzelmedaille.
Dramatik bei der Deutschen Meisterschaft
In Roudnice (CZE) lagen Freud und Leid nah beieinander. Während Enrico das Halbfinale souverän gewann, wurde Joshua durch eine umstrittene 50-Strafsekunden-Entscheidung in der Qualifikation aus dem Rennen geworfen. Im Finale verpasste Enrico das Podium nur um winzige 0,04 Sekunden und landete nach einem Fahrfehler am vorletzten Tor auf dem undankbaren, aber dennoch starken 4. Platz.
Im Deutschland-Cup hielt Joshua die Fahne hoch: Als Titelverteidiger kämpfte er bis zum Schluss und wurde nach Rennen in Lofer, Veltrusi und Metz Vize-Cup-Gesamtgewinner 2025. Enrico konnte hier auf Grund zeitlicher Restriktionen durch den Nationalmannschafts-Terminplan nicht starten.
Die anschließende nationale Qualifikation in Augsburg und Markkleeberg war an Spannung kaum zu überbieten!
Enrico schloss die Serie als bester U23-Fahrer auf Gesamtrang 7 ab, Joshua folgte dicht dahinter auf Rang 8. Belohnt wurde Enricos Konstanz mit dem Verbleib in der A-Team-Trainingsgruppe bei Bundestrainer Paul Böckelmann und der Nominierung für das A-Nationalteam bei den Weltcups n La Seu und Pau. Dort durfte er die deutschen Farben in der Weltelite vertreten und sammelte wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau.
Die anschließende nationale Qualifikation in Augsburg und Markkleeberg war an Spannung kaum zu überbieten!
Enrico schloss die Serie als bester U23-Fahrer auf Gesamtrang 7 ab, Joshua folgte dicht dahinter auf Rang 8. Belohnt wurde Enricos Konstanz mit dem Verbleib in der A-Team-Trainingsgruppe bei Bundestrainer Paul Böckelmann und der Nominierung für das A-Nationalteam bei den Weltcups in La Seu und Pau. Dort durfte er die deutschen Farben in der Weltelite vertreten und sammelte wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau.
Dramatik bei der Deutschen Meisterschaft
In Roudnice (CZE) lagen Freud und Leid nah beieinander. Während Enrico das Halbfinale souverän gewann, wurde Joshua durch eine umstrittene 50-Strafsekunden-Entscheidung in der Qualifikation aus dem Rennen geworfen. Im Finale verpasste Enrico das Podium nur um winzige 0,04 Sekunden und landete nach einem Fahrfehler am vorletzten Tor auf dem undankbaren, aber dennoch starken 4. Platz.
Im Deutschland-Cup hielt Joshua die Fahne hoch: Als Titelverteidiger kämpfte er bis zum Schluss und wurde nach Rennen in Lofer, Veltrusi und Metz Vize-Cup-Gesamtgewinner 2025. Enrico konnte hier auf Grund zeitlicher Restriktionen durch den Nationalmannschafts-Terminplan nicht starten.
Dramatik bei der Deutschen Meisterschaft
In Roudnice (CZE) lagen Freud und Leid nah beieinander. Während Enrico das Halbfinale souverän gewann, wurde Joshua durch eine umstrittene 50-Strafsekunden-Entscheidung in der Qualifikation aus dem Rennen geworfen. Im Finale verpasste Enrico das Podium nur um winzige 0,04 Sekunden und landete nach einem Fahrfehler am vorletzten Tor auf dem undankbaren, aber dennoch starken 4. Platz.
Im Deutschland-Cup hielt Joshua die Fahne hoch: Als Titelverteidiger kämpfte er bis zum Schluss und wurde nach Rennen in Lofer, Veltrusi und Metz Vize-Cup-Gesamtgewinner 2025. Enrico konnte hier auf Grund zeitlicher Restriktionen durch den Nationalmannschafts-Terminplan nicht starten.
Wie geht es weiter?
Joshua steht vor einer Herausforderung: Ohne Kaderstatus und Trainer muss er Training, Sportstudium und Job im Sportstudio unter einen Hut bringen. Doch 2025 hielt für ihn schon den schönsten Sieg bereit: Im August feierte er seine Hochzeit mit Fiona im Kreise vieler Sportskameraden.
Enrico hat seinen Trainingsplatz in der A-Nationalmannschaft gefestigt. Mit maximaler Förderung im Rücken ist das Ziel für 2026 klar: Einer der drei begehrten Plätze im A-Nationalteam.
Wir sind stolz auf eure Leistungen und freuen uns mit gedrückten Daumen auf die Saison 2026!
Auch im Jahr 2024 gab es wieder viele Aktivitäten im RKV, auch neben dem Wasser. Hervorzuheben sind hierbei mit Sicherheit die Leistungen unsere beiden Athleten Enrico und Joshua Dietz, aber auch die Leistungen aller Akteure im Zuge des Herbst-Kanu-Slaloms, in der Vorbereitung und während der Regatta.
Als Rückblick ein paar "Bilder des Jahres".
Nicht erst in seinem letzten Jahr der U23 richtet sich unser Bundeskaderathlet Joshua Dietz mehr und mehr auf die internationale Weltspitze aus. Es gilt kontinuierlich wertvolle Wettkampferfahrung auf dem internationalen Paket zu sammeln und sich in der Weltspitze zu etablieren.
Beim Weltranglisten-Rennen in Prag vom 29.-30.07.2023 trat er an, um eben diese Erfahrungen mitzunehmen. Das 135 Teilnehmern große Feld startet im Reglement des ICF in zwei Qualifikationsläufen (Heats), wobei sich im ersten Lauf 30, im zweiten weitere 10 Athleten für das Semifinale qualifizieren. Joshua gelang auf dem Wettkampf-Kanal in Troja vor den Toren Prags ein schneller und sicherer Null-Fehler-Lauf, mit dem er sich gleich im ersten „Heat“ mit dem 10. Platz für das Semifinale der Top 40 qualifizierte.
Am Folgetag startete er im Kreise großer internationaler Namen auf der für die Endläufe nochmals schwerer gehängte Strecke. Dabei gelang ihm ein guter Semifinal-Lauf. Eine Torstabberührung warf ihn jedoch zurück, so dass er auf Platz 14 landete. Ohne die Zwei-Sekunden-Strafe hätte eine Finalteilnahme möglich werden können, so eng lagen die Athleten zeitlich beisammen.
Dennoch ist Joshua zufrieden mit der Leistung. Immerhin stieg er mit der Leistung in der Weltrangliste von Platz 115 auf Platz 91.
Der Fokus liegt nun einzig auf der ab 15.08.23 stattfindenden Weltmeisterschaft der Junioren und U23 in Krakau. Zusammen mit seinem Bruder startet er zur Vorbereitung bereits am 07.08. nach Krakau. Der RKV drückt kräftig die Daumen!
Bilder Copyright: Rebekka Anton, Picture Buddy
© Ruder- und Kanuverein Bad Kreuznach e.V.